6. Rang an der Tortour

Der nationale Radsportverband Swiss Cycling erklärte 2015 die Tortour zur offiziellen Austragung der Ultracycling-Schweizermeisterschaft. Stefan klassierte sich bei diesem schwierigen Rennen rund um die Schweiz auf dem 6. Rang. In der Wertung der Ultracycling-Schweizermeisterschaft erreichte er den 3. Rang. Bei der 7. Austragung der Tortour war der Name Programm: Nachdem Prolog am Donnerstag bei schwülwarmen Temperaturen über 30 Grad, an dem Stefan die 3. schnellste Zeit erreichte, herrschten auf der 1000 Kilometer langen Ultracycling-Rennstrecke mit 12'500 Höhenmetern oftmals kalte Temperaturen im einstelligen Bereich und strömender Regen. Diesen Umständen trotzte in der Kategorie Tortour Solo der Luxemburger Ralph Diseviscourt am besten: Er führte über rund 900 Kilometer und brachte seinen Sololauf souverän ins Ziel. Stefan erreichte das Ziel nach 42 Stunden 44 Minuten auf Platz 6.

Der Countdwon läuft!

In etwas mehr als 30 Stunden startet Stefan an der Tortour - dem Extremradrennen rund um die Schweiz. 1'000 Kilometer und 11'000 Höhenmeter warten auf die Ausdauerathleten. Stefan steht bereits zum zweiten Mal am Start dieser grossen Herausforderung. Wie er meint, hat er an der Tortour noch eine Rechnung zu begleichen. Lief es doch im letzten Jahr nicht ganz nach Wunsch, will Stefan heuer ein optimales Rennen absolvieren. Stefans Form stimmt und wir, sein fünfköpfiges Team, sind zuversichtlich.

 

Mit meinem Papa als Teamchef und Navigator hat Stefan einen sehr erfahrenen und topmotivierten Tortour-Mann an Board. Neben allen anderen Teammitgliedern werde auch ich mein allerbestes zum guten Gelingen beitragen und ich hoffe, dass Stefan auch von meiner Rennerfahrung profitieren kann. 

 

Wir werden dich laufend via Facebook über den Rennverlauf informieren. Natürlich freut sich Stefan über jede Online-Motivation von dir zu Hause. 

 

Über das App Tractalis oder über die offizielle Tortourseite kannst du das Rennen live mitverfolgen. 

 

Drück Stefan die Daumen. Danke für deine Unterstützung!!

 

Ihr hört von uns, sportliche Grüsse,

Corinne

5. Platz am Race across the Alps - Starke Leistung von Stefan

Kein einfaches Rennen: Das Race across the Alps mit Start und Ziel in Nauders ist anerkannt als das härteste Eintagesrennen der Welt. Das Rennen ist 540 Kilometer lang und führt über 13 Alpenpässe mit insgesamt 14'000 Höhenmetern. Nach 60 Kilometern erreichen die Fahrer das Stilfserjoch, den höchsten Punkt des Rennens. Dort lag Stefan auf Platz 4, mit nur knapp 2 Minuten Rückstand auf die Spitze. Die darauffolgende steile Abfahrt hinunter nach Bormio, mit dem anschliessenden Aufstieg auf den Gaviapass, verlief ohne grössere Probleme. Stefan Ruppen war in einer ausgezeichneten Form und das erleichterte auch dem Team die Betreuung. 
Nach 23 Stunden und 25 Minuten fuhr Stefan in Nauders als Fünfter, noch vor dem zweimaligen Sieger Paul Lindner, über die Ziellinie. Stefan und sein Betreuerteam waren erschöpft, aber glücklich über dessen tolle Leistung. Als weiterer Oberwalliser wurde Lothar Schmidt ebenfalls Finisher am Race across the Alps. Er kam mit einer Zeit von 27 Stunden und 47 Minuten ins Ziel

7. Juni 2015 - ein Jahr danach...

 

Heute auf den Tag genau vor einem Jahr bestiegen wir den Flieger Richtung Los Angeles. Seit dem "Race across America" sind 12 Monate verstrichen - dies ohne Strassentraining.

 

Es war von uns geplant eine längere Erholungszeit einzulegen - für mich jedoch nicht ganz freiwillig. Die gravierende Rückenverletzung, welche ich mir am RAAM zugezogen habe, hat mir in den vergangenen Monaten schwerz zu schaffen gemacht. 

 

Heute mit Papa zum ersten Mal eine Trainingseinheit zu absolvieren, hat mich sehr gefreut. Vor dem ersten Training hatte ich grosse Bedenken. 

 

Die ersten 70 Kilometer sind absolviert. Der Weg zurück ist weit, doch mein Ziel ist es, 2016 wieder an Extremradrennen am Start zu stehen.

 

Für Stefan startet die Rennsaison 2015 bereits am nächsten Sonntag mit dem Bergrennen Susten - Leukerbad. Am 26. Juni steht er dieses Jahr bereits zum zweiten Mal am Race across the Alps - dem härstesten Eintagesrennen, am Start. Stefans Form stimmt, die Rennsaison kann beginnen. 

 

Ich melde mich wieder. Bis dahin wünsch ich euch allen eine schöne Zeit, Corinne

News:


das Team father/daughter am Raam 2014 Facebook 

Beny Furrer, Extremradfahrer
Beny Furrer, Extremradfahrer

Race across America 2014