November 2013

Liebe Fans, Sponsoren und Freunde

 

Es ist eine Weile her, 2 1/2 Monate sind seit unserem letzten Eintrag verstrichen. Es ist bereits November und das Jahr 2013 neigt sich in grossen Schritten dem Ende zu. In den vergangenen rund 70 Tagen ist so einiges gelaufen. Mit dem Betreuerfest Mitte Oktober beendeten wir die Radsaison 2013 und verkündeten zugleich die Pläne für das kommende Jahr.

 

Das Training haben wir seit Mitte Oktober wieder in Angriff genommen. Wie jedes Jahr leite ich in den Wintermonaten im Christopark in Visp eine Spinningstunde. Eine tolle 9-köpfige Truppe erwartet mich jeden Dienstag.

 

Ebenfalls haben wir ein Trainingslager im Januar auf Cran Canaria gebucht. Stefan, Mama, Papa und ich werden am 4. Januar 2014 für 2 Wochen auf die kanarischen Inseln fliegen. Wir werden im Verlaufe dieser Woche die News für's 2014 bekannt geben. J

 

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit,

Corinne

Tortour August 2013

Rennbericht Stefan

 

 

Pünktlich um 00:35 erfolgte mein Start in der IWC Arena in Schaffhausen. Durch den Prolog am Donnerstag, der die Reihenfolge der Rennfahrer bekannt gibt, konnte ich als Fünfter die Startrampe in der IWC Arena in Schaffhausen verlassen.

Von Beginn an fuhr ich für mich ein hohes Tempo. Mit Kilometer 183 erreichte ich nach 5 Stunden 45 Minuten die 3. Timestation in Chur. Hier legte ich einen kurzen Stopp ein, Pinkelpause. In dieser Zeit demontierte Tömli, der Fahrer des Pacecars, und Dresi der Navigator meinen Triathlonlenker. Weiter, voller Motivation fuhren wir Richtung Disentis. Schon bald einmal merkte ich, dass mir das hohe Anfangstempo bis nach Chur etwas an meinen Kräften gezerrt hatte. Nichts desto trotz fuhr ich weiter bis ich dann schliesslich bei der Timestation in Disentis ankam. Dann gings Richtung Oberalppass, später über den Sustenpass wo dann die 5. Timestation auf mich wartete. Bei diesem Kontrollpunkt nach gefahrenen 304 Kilometern, trafen wir ein bekanntes Gesicht. Es war die letztjährige Race Across America Siegerin Trix Zgraggen. Ich nahm die lange Abfahrt vom Sustenpass in Angriff und vor uns lagen noch 220 Kilometer mit dem Brünig- und Glaubenbergpass. Der Aufstieg zum Glaubenbergpass war brutal. Doch mein Team war stets bei mir, motivierte und verpflegte mich super, so dass es mir um einiges leichter fiel, diesen Pass hoch zu fahren. Der letzte steile oder besser gesagt längere Aufstieg war endlich geschafft. Doch es warteten noch etwa 130 anspruchsvolle Kilometer auf uns, mit kurzen zum Teil giftigen Anstiegen. Bei der 7. Timestation in Sempach war Ueli Ammetter, unser Kleidersponsor von sportequipment anwesend, worüber ich mich freute. Nach ein paar kurzen Wortwechseln und einem kleinen Geschenk von Ueli :-) , ging‘s dann aber gleich wieder weiter. In Glattfelden der zweitletzten Station angekommen schrieb ich mich ein und sah dass ich bis dahin an fünfter Stelle lag. Darüber freute ich mich natrülich und fuhr gleich wieder los. Von hier, warens noch 44 Kilometer bis zum Ziel. Bald hast du‘s geschafft. Jetzt nochmals aufs Gas drücken, sagte ich zu mir. Als ich kurz nach der letzten Station einen Kontrahenten vor mir sah, wusste ich, dass der vierte Platz in greifbarer Nähe lag. Ich legte nochmals „einen Gang zu“ und es gelang mir den späteren 5. Platzierten zu distanzieren.

 

Mit der Motorradeskorte wurde ich die letzten vier Kilometer bis in die IWC Arena begleitet, wo ich mit tobendem Applaus empfangen wurde. Glücklich und erschöpft erreichten wir nach 20 Stunden und 18 Minuten unser Ziel in Schaffhausen!!


Hiermit möchte ich mich bei meinem Team, mit Tömli, Dresi und Hanny für ihre tolle Arbeit recht herzlich bedanken!!! Ihr wart einfach super!!! Alles verlief reibungslos einfach toll wenn man so ein Team hat, auf das man sich 100% verlassen kann!!!

 

DANKE!!

 

Rennbericht Corinne

 

 

Liebe Freunde, Fans und Sponsoren. Die Tortour 2013 ist vorbei, geblieben sind schöne Erinnerungen, spannende, aufregende und emotionale Momente. Für mich ist mit diesem Rennen auch die Rennsaison 2013 beendet. Ich bin zufrieden mit den Leistungen und auch wenig stolz! Meine gesteckten Ziele habe ich in diesem Jahr erreicht und ich freue mich nun auf ein paar gemütliche Wochen.


Der Start erfolgte am Donnerstag auf Freitag, um 00:30 Uhr. Ich habe den Prolog (Sprint von 1 Kilometer) am Rheinfall für mich entscheiden können und konnte somit am Freitagmorgen als Erste Frau auf die Rennstrecke der Tortour Challenge. Ich war noch müde als uns ein Begleiter um 23:30 aufweckte. Am liebsten hätte ich mich nochmals umgedreht und einfach weitergeschlafen. Doch ein paar Minuten später, stieg mein Puls an und der Schlaf war mit einem Mal verschwunden. Meinem Papa konnten ich noch ganz kurz alles Gute für die bevorstehenden 1'000 Kilometer wünschen ehe ich mich wieder auf meinen Start konzentrieren musste. Aus den Augen aus dem Sinn, dem war an diesem Wochenende nicht so. Während den nächsten rund 24 Stunden, hab ich mir immer wieder Gedanken um meinen Papa und um meinen Freund Stefan gemacht. Denn alle drei waren wir unterwegs – zur selben Zeit doch nicht ganz am selben Ort.


Pünktlich um 00:30 startete mein Team und ich. Es war dunkel und schon etwas ungewöhnlich um diese Zeit ein Rennen in Angriff zu nehmen. 554 Kilometer und 8'000 Höhenmeter standen vor uns. Die Nervösität war mit einem Mal verschwunden. Ich versuchte einen guten Rhythmus zu finden und ich war erleichtert als ich merkte dass ich einen guten Tag erwischt habe. Ich achtete zu Beginn des Rennens darauf, dass ich nicht zu schnell unterwegs war. Ich wusste nämlich ein solches Langstreckenrennen gewinnt man nicht in den ersten Rennstunden. Kurz vor der zweiten Timesation holte mich Stefan ein, dicht gefolgt von seinem Team. Ich freute mich sie zu sehen. Stefan und ich unterhielten uns kurz und ich wusste, wenn alles nach Plan läuft, werde ich ihn bis nach Schaffhausen nicht mehr sehen.

Es war 06:35 als wir die Timestation in Chur erreichten. Ich war bereits 6 Stunden unterwegs und fühlte mich immer noch gut. Froh darüber, dass es die nächsten Stunden bergauf ging nahmen wir die Steigung Richtung Disentis in Angriff. Kurz nach Chur legten wir eine kurze Pinkelpause ein und nach dem Rennradwechsel ging's Richtung 4. Timestation. Der Tag war nun angebrochen und die Temperaturen passten mir (noch).

 

Kurz vor dem Kulminationspunkt am Oberalpass informierte ich mein Team über den Vorsprung auf die 2. Frau. Es waren bis zu diesem Zeitpunkt 36 Minuten und darüber freute ich mich. Wie auch über die Meldung, dass es Papa und Stefan rund läuft. Nach einer rasanten Abfahrt Richtung Luzern, nahmen wir in Wassen die Abzweigung zum Sustenpass. Vor diesem Aufstieg fürchtete ich mich, doch es lief mir gut und ich vermerkte keine grössere Schwäche. Ich war froh, als wir die Timesation auf dem Susten und mit diesem die 300 Kilometermarke passierten. Nach dem Rennradwechsel auf 2264 M.ü.M. ging's runter – Innertkirchen – Meiringen und rauf auf den Brünnigpass. Die 5. Station – Sachslen und weiter auf den 1'504 Meter hohen Glaubenberg. Es war rund 14:00 Uhr und die Sonne brannte. Im unteren steilen Teil des Aufstiegs war mir nicht besonders gut. Mir machte die Hitze zu schaffen und die steilen Rampen waren kräfteraubend. Mein Team hat mich auch hier super unterstützt. Sie haben mich angefeuert, mit kühlem Wasser gespritzt und sind neben mir gejoggt. Über diesen grossen Einsatz habe ich mich besonders gefreut. Meine Betreuer haben alles gegeben und das hat mich noch zusätzlich motiviert. Es lagen auf der Passhöhe noch 150 Kilometer vor uns und ich wusste von unserer Besichtigung, dass es nicht ohne ist - der Rückweg nach Schaffhausen. Die Strecke war kupiert und die kurzen Gegensteigungen verbrauchten viel Kraft. Um 20:30 erreichten wir die letzte Timestation in Glattfelden. Hier mussten wir nochmals die Velolampen montieren und los ging's auf die letzten 44 Kilometer. Auf dem Weg zum Ziel teilte mein Team mir mit, dass Stefan als 4. Das Ziel in der IWC Arena erreicht hat. Ich habe mich sehr über diesen Erfolg gefreut. Gut gelaunt, doch ziemlich müde versuchte ich die letzten Kilometer so rasch es mir möglich war, hinter uns zu bringen.

 

Nach 21 Stunden und 18 Minuten erreichte ich als 1. Frau, müde, erschöpft aber überglück das Ziel in Schaffhausen. Ich schloss mein Team in meine Arme und musste mir Tränen aus den Augen wischen. Alle haben wir unser Bestes gegeben. Ich hatte bestimmt eines der jüngsten Team's doch es war ein ganz Tolles. An dieser Stelle möchte ich Marina, Tanja und Sämy nochmals von Herzen für ihren grossen Einsatz während des gesamten Rennens danken. Zusammen waren wir ein starkes Team und an der Tortour Challenge 2013 unschlagbar ;-))) !! Auch ein grosser Dank an meine liebe Familie und an all unsere tollen Fans und Freunde für die tolle Unterstützung!!!!

 

Bis ganz bald, Corinne


5. August

Hallo zusammen

 

Bis zur Tortour sind's nur noch wenige Tage. Die Zeit rennt und die letzten Vorbereitungen laufen. Am vergangen Wochenende sind Stefan Marina, Tömli und ich die gesamte Strecke der Tortour Challenge abgefahren. Den einen oder anderen Kilometer haben Stefan und ich auf dem Rennradrad absolviert die restliche Strecke haben wir im Auto zurück gelegt. Tömli und Marina haben die gesamte Strecke analysiert, protokolliert und "heikle" Passagen auf Fotos festgehalten. Bestimmt wird uns diese "Arbeit" das navigieren während dem Rennen etwas erleichtern. Die 540 Kilometer, mit dem Oberalp,- Susten-, Brünigpass und dem Glaubenberg haben es in sich.

 

Gestern Vormittag sind Papa, Stefan und ich zu einer letzten "grossen" Velotour gestartet. Gemeinsam haben wir die 3 Pässe, Furka, Susten und den Grimselapss zurück gelegt und waren rund 6 1/2 Stunden im Sattel.

 

Zur Zeit handelt es sich praktisch pausenlos um den Rennradsport. Bestimmt liegt es auch daran, dass nicht nur die Tortour in 11 Tagen startet, nein, dass mein Papa und sein Team (wenn's mit dem Betreuer noch klappt) am kommenden Dienstag die Schweiz in Richtung Österreich verlassen. Am Mittwoch startet das Race around Austria. Eine riesengrosse Herausforderung für mein Papa und sein Team. Ich wünsche Ihnen natürlich alles alles erdenklich Gute.

 

So werden wir zu dritt zu selben Zeit, doch nicht ganz am selben Ort unterwegs sein. Zumindest rund einen Tag lang....

 

Ich melde mich wieder und wünsche euch eine schöne Woche.

 

liebe Grüsse, Corinne

Race across the Alp's

Hallo zusammen

 

(CORINNE)

Ich melde mich mit etwas Verspätung. Normalerweise erstelle ich gerne bald einmal nach dem Rennen einen Rennbericht sowie ein Fotoalbum. Doch in den vergangenen Tagen war ziemlich viel los. Ich war noch etwas müde und der Tag hatte einfach zu wenig Stunden um alles unter einen Hut zu bringen.

 

Das Race across the Alps ist bereits Geschichte, doch vieles ist noch ganz present und praktisch täglich erinnert mich noch so manches an dieses Wahnsinnsrennen.

 

Ich wusste was auf mich zu kam und ich war mir bewusst, dass es nicht ein einfaches Unterfangen wird. Anders erging es Stefan. Er war in Nauders ein Rocky konnte von meinen früheren Erzählungen und von den Erfahrungen als Betreuer etwas ahnen. Was aber genau auf Stefan wartete wusste er und sein Team nicht.

 

Der Start in Nauders ist am Freitag pünktlich um 12:00 erfolgt. Stefan, sein Team bestehend aus Tom, Mario, Hanni und meinem Team mit meiner Mama, Marina und meinem Papa waren alle motiviert und voller Erwartungen. Bis zum Aufstieg zum Stilfserjoch waren Stefan und ich mit dem gesamten Feld gemeinsam unterwegs. Bereits im untersten Teil des langen Aufstieges "musste" ich Stefan wie erwartet ziehen lassen. Ich versuchte einen guten Rhythmus zu finden. Mit drei Männern, mit unter Ihnen Burtscher Christian, fuhr ich gemeinsam Richtung Passhöhe auf 2757 M.ü.M. Stefan mit seinem Team haben wir nie mehr gesehen… Ich wünschte Ihnen alles Gute!

 

(STEFAN)
Nach dem langen Anstieg des Stilfserjoch's gings runter nach Bormio und weiter Richtung Gaviapass. Über den von Beginn weg giftigen Anstieg wusste ich bestens Bescheid. Hier verlief alles reibunglos. Dann plötzlich die Schocksekunden. Während der Abfahrt löste sich plötzlich der Sattel meines Rennrades. Im Nachhinein klingt dies vielleicht lustig, aber zu diesem Zeitpunkt war mir alles andere als zu lachen zu Mute. Ich vermute, dass sich die Klemme des Sattels durch die Vibrationen des schlechten Strassenbelages vom Gaviapass runter, gelöst haben. Zum Glück ist bei diesem Vorfall nichts passiert und ich konnte die Verfolgung nach rund 15 Minuten wieder aufnehmen. Um ca. 19:30 nahmen wir den steilsten Pass des Rennens in Angriff, der eine maximale Steigung von 18% aufweist. Diesen Berg fürchten sogar die Radprofis am Giro d'Italia... - der Mortirolopass. Ich versuchte hier einen guten Rythmus zu finden und so gut es mir möglich war diesen bis oben durch zu ziehen. Dies gelang mir relativ gut.
 

(STEFAN)

Zum zweiten Mal passierten wir die Skistation Aprica. Dann ging's Richtung Schweiz zum Aufstieg in den Bernina. Diesen fürchtete ich am meisten denn ich kannte ihn vom vorherigen Jahr, als ich als Betreuer von Corinne dabei war. Ich hatte diesen Pass als endlos lang im Gedächtnis. Aber dem war nicht so. Ich fuhr diesen Pass meines Erachtens sehr gut und habe hier einige Kontrahenten ein- und überholen

können.

 

(CORINNE)

Ich war zum zweiten Mal im Aufstieg zum Apricapass. Die Nacht war eingebrochen. Von nun an liessen mich meine Betreuer keine Sekunde mehr aus den Augen und haben mich auf Schritt und Tritt begleitet.

Im letzten Jahr war es für mich einer der schwierigsten Pässe, in diesem Jahr fand ich einen guten Tritt und konnte den Berninapass in einer relativ guten Zeit hinter mich bringen. Sascha ein Freund der zur Zeit im Engadin wohnt hat mich während des Aufstieges immer wieder begleitet. Sascha lief neben mir, seine Anwesenheit hat mir gut getan. Ich war froh als ich oben den Kulminationspunkt erreichte. Nun wusste ich, die Hälfte, ein harter Teil des Rennens lag bereits hinter uns – doch es war noch weit bis nach Nauders. Nach einer kalten Abfahrt Richtung La Punt ging's schon kurze Zeit später in den Albulapass. Obwohl der Aufstieg bis zur Passhöhe nicht so weit war, hat mich dieser Aufstieg ziemlich geschafft. Ich weiss nicht, ob es der Schlaf oder die Kälte war, was mir zu schaffen machte. Vielleicht war es auch von beidem ein bisschen. Es war rund 04:00 Uhr als wir die Passhöhe des Albula erreichten.

"Corinne, wir müssen dir etwas mitteilen. Rund 10 Minuten hinter dir befindet sich Sabina Compassi", teilte mir mein Team mit. Im ersten Augenblick war ich ehrlich gesagt überrascht. Hab mir gedacht, ich kann nicht schneller, dann muss ich Sabina halt an mir vorbei ziehen lassen. Doch mein Team hat mich in diesem Moment einmal mehr ganz toll unterstützt und mich fast auf den Ofenpass getragen. Ich habe Sabina nach dem Start nie mehr gesehen und während des gesamten Rennens nie eine Auskunft betreffend der anderen Fahrerinnen erhalten. Einzig und allein wusste ich das Stefan gut unterwegs war und das war für mich das Wichtigste….

 

(STEFAN)

Nun nahm ich Kurs auf den Umbrail und weiter auf Stilfserjoch. Die ersten Kilometer verliefen ohne grössere Probleme doch dann kam plötzlich eine grosse Krise. Ich quälte mich den Berg hoch. Es war brutal hart und die letzte Rampe auf Stilfserjoch eine regelrechte Tortour! Dann endlich waren wir oben.... Nach der langen Abfahrt vom Stilfserjoch hielten wir in Prath an und machten eine kurze Pause. Meine Betreuer versuchten mich nochmals ein bisschen aufzufrischen - für den letzten Pass - über den Reschen - ins Ziel nach Nauders. An dieser Stelle ein grosses Lob an meine Betreuer. Ihr wart SPITZE!!!

 

(CORINNE)

Es war der zweitletzte Anstieg zum Umbrail und Stilfserjoch und zum zweiten Mal innert 24 Stunden ging es auf den höchsten Pass Italiens. Dieser schien mir endlos lange, meine Beine waren schwer und ich merkte mit jeder Pedalumdrehung dass die Kraft noch mehr schwand. Ich war müde und ich wusste noch waren wir nicht am Ziel. Die letzten Meter bis zur Passhöhe waren für mich brutal hart und ich war einfach nur froh, als ich die Abfahrt nach Prath in Angriff nehmen konnte.

 

(STEFAN)

Als ich die Ortstafel in Nauders sah, war ich einfach nur glücklich. In den vergangen 24 Stunden und 14 Minuten hatten mein Team und ich viel erlebt. Zusammen haben wir etwas Grosses erreicht. Für mich war der 6. Rang am RATA ein grosser Erfolg. Die vielen Stunden auf dem Sattel und der Verzicht in den vergangenen Monaten hat sich gelohnt.

 

(CORINNE)

Plötzlich stand das Team von Stefan am Strassenrand. Ich habe mich sehr gefreut sie alle zu sehen und fand es einfach toll dass sie sich nochmals auf den Weg gemacht haben um uns entgegen zu fahren. Am liebsten wäre ich vom Rad gestiegen mein Team und das Team von Stefan umarmt und die restlichen Kilometer mit allen zusammen im Auto "nach Hause" gefahren. Doch allein die tolle Unterstützung von Mama, Papa, Marina, Tom, Stefan, Hanni und meinem Onkel hat mir die letzten Kilometer merklich erleichtert. Abwechslungsweise standen sie alle am Strassenrand und haben mich angefeuert und ins Ziel getragen. Mit dem Lied: AN TAGEN WIE DIESEN... haben sie mich begleitet. Ich hatte Gänsehaut und dies nicht etwa weil mir kalt war. Ich musste mir bereits bevor wir die Ziellinie überfahren konnten Tränen aus den Augen wischen. So sehr freute ich mich, über das was wir alle in den vergangenen 27 Stunden geleistet haben und dass ich in diesem Jahr als Siegerin in Nauders einfahren durfte. Die Einfahrt in Nauders, die vielen Leute und der unglaublich schöne Empfang liess die Strapatzten des letzten Tages vergessen. Alle waren wir einfach nur glücklich. Extremradrennen ist kein Einzelsport – und wir hatten die besten Teammitglieder. Ich möchte an dieser Stelle nochmals meinem Team danken. Ihr habt mich so toll unterstützt, navigiert, verpflegt und begleitet. Alle drei seid ihr am steilen Mortirolopass neben mir gejoggt – bestimmt werde ich das nie vergessen....

 

Ein grosser Dank an unsere beiden Team's. Ihr alle wart grossartig- einfach spizte!!!

*und DANKE auch euch allen - die ihr uns so toll unterstzützt habt*

Bergrennen Susten - Leukerbad

am gestrigen Sonntag starteten Stefan und ich am traditonellen Bergrennen Susten - Leukerbad. Pünktlich um 09:00 Uhr erfolgte der Startschuss in Susten. Es war für uns beide ein letzter Formstest für das Race across the Alps und dieser ist uns gelungen. Stefan fuhr mit einer Zeit von 50:34 in der Gesamtwertung auf den dritten Rang. Bei den Damen konnte ich das Rennen mit einer Zeit von 54:40 als Siegerin beenden. Nun sind wir zuversichtlich für den kommenden Freitag. Die Vorbereitungen laufen auf Hochturen.

 

Wir wünschen euch eine schöne Woche und bis ganz bald,

Stefan & Corinne

3. Rang Bergrennen Susten-Leukerbad
3. Rang Bergrennen Susten-Leukerbad

7 TAGE...

Hallo zusammen,

 

heute in einer Woche stehen Stefan und ich in Nauders am Start. Ich freue mich auf das Rennen, doch beim Gedanken daran, werden meine Knie ein wenig weich. Ich weiss was auf mich zukommt und dass es nicht einfach wird. Doch ich bin zuversichtlich, meine Form stimmt, bin top motiviert und "freue" mich auf den Start. Am kommenden Donnerstag verreisen wir nach Nauders. Unsere beiden Team's stehen fest. Doch bis wir am Donnerstag die CH in Richtung Österreich verlassen können gibt es noch einiges zu tun. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das war's kurz von meiner Seite. Ich melde mich in den nächsten Tagen wieder.

 

Nun wünsche ich euch ein tolles Wochenende und bis ganz bald,

Corinne

Radfahren für einen guten Zweck

SET 24 / 8 Stunden Dauerregen und Gedanken an 15cm lange Pommes...

Hallo ihr Lieben,

 

Das 24 Stunden Rennen von Extremradfahrer Bernhard Steinberger ist bereits Geschichte. Nun sind wir alle wieder zu Hause, die Koffern sind ausgepackt, die Rennräder wieder sauber und die Beine schon fast wieder erholt. Aber ganz der Reihe nach.

 

Am letzten Freitag um die Mittagszeit sind Mama, Papa, Alexandra und ich zu Hause gestartet. Unser Ziel war das rund 750 Kilometer entfernte Weidigen bei Cham. Nach einer rund 10 stündigen Reise trafen wir im Hotel Lugernhof ein. Die Fahrt war nicht ganz ohne - starker Regen begleitete uns parktisch während der gesamten Reise.

 

Ausgeschlafen, fit und motiviert starteten wir in den neuen Tag. Wer uns kennt, weiss, dass es noch das eine oder andere zu erledigen gab - sei es einen Colli auf zu ziehen oder einen Lenkeraustausch :-). Um 12 Uhr erfolgte wie geplant der Startschuss. Zur selben Zeit begann es heftig zu regnen. Papa und ich bildeten mit drei weiteren Fahrern die Spitzengruppe. Rund zwei Stunden fuhren wir sechs gemeinsam die 17 Kilometerschlaufe mit den 170 Höhenmetern ab. Nach rund 3 Stunden waren Papa und ich alleine an der Spitze und konnten diese Position auch bis in's Ziel verteidigen. Wir waren gut unterwegs und fühlten uns gut in Form. Doch es war nass und kalt und bereits nach der zweiten Rennstunde waren meine Füsse taub... Nach rund fünf Stunden im Sattel erzählte mir Papa: er freue sich sehr auf ein saftiges Steak und auf 15cm lange Pommes :-). Dieser Gedanke verfolgte mich dann eine Weile... und ich fing an von 30 cm langen Pommes und einer heissen Dusche zu träumen....

 

Nach 8 Stunden, 230 gefahrenen Kilometern und rund 2'400 Höhenmetern beendeten Papa und ich das Rennen auf der ersten Position. Klitschnass und ziemlich abgefroren liessen wir uns dann von Mama und Alexandra verwöhnen. Später ging's zurück in's Hotel und alle waren froh, dass Papa sich ebenfalls für acht, anstelle der 24-Stunden entschieden hat. Denn der Regen hielt auch während der gesamten Nacht an und wir vier waren froh, die Nacht im warmen Bett zu verbringen.

 

Ein tolles und erfolgreiches Wochenende haben wir in Weidigen erlebt unter sehr freundlichen und gastfreundlichen Menschen. Ein grosser Dank an meine Mama und an Alexandra. Ihr habt uns ganz toll betreut!! Herzlichen Dank an euch beide! Auch an Bernhard ein grosses Lob - super habt ihr dieses Rennen organisiert.

 

Nun geht es Schlag auf Schlag. In 18 Tagen sind wir in Nauders und starten am härtesten Eintagesrennen. Ich freue mich sehr auf dieses Extremradrennen. Mein Respekt ist gross, denn ich weiss was auf Stefan und mich zu kommt. 540 harte und steile Kilometer (14'500 Höhenmeter) warten auf uns.

 

Nun wünsche ich euch eine schöne Woche und geniesst das etwas wärmere Wetter.

 

Bis bald, Corinne

24 Stundenrennen von Bernhard Steinberger

Guten morgen zusammen,

 

Wir sind nach einer etwa 10-stündigen Reise in Weidingen gut angekommen. Gut geschlafen, gut gelaunt und erholt :-) sind wir in den neuen Tag gestartet. Wir haben bereits gefrühstückt und machen uns nun auf den Weg zum Start und Ziel. Leider will das Wetter hier in Deutschland auch nicht so richtig. Der Himmer ist bedeckt und es hat etwa 10 Grad. Zum Rad fahren lädt es normalerweise nicht grad ein - aber jammern bringt ja nichts. Es wird für alle gleich und bekanntlich gibts ja kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung. Und mit der Ausrüstung von sportequipment können wir uns ja überhaubt nicht beklagen.

 

Falls alles gut geht und das Wetter mitmacht wird Papa 24 Stunden und ich 8 Stunden im Sattel sitzen. Um ein Uhr erfolgt der Start.

 

Nun wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende.Bis morgen Sonntag und drückt uns die Daumen.

 

liebe Grüsse aus Weidigen,

Corinne & Team

Trainingswochenende im italienischen Baveno

Hallo zusammen

 

Genug vom versch... :-) Wetter bei uns in der Schweiz, entschlossen wir, d.h. Beno, German (Getti von Corinne) und ich uns kurzer Hand die kalte, ungemütliche Schweiz zu verlassen und in den etwas wärmeren Süden nach Italien zu fahren um dort für zwei Tage zu trainieren. Dank German, unserem Organisationstalent hatten wir ein super Hotel und zwei wunderschöne Touren. Danke Germi :-)! Wir genossen die zwei Tage in Italien sehr, konnten gut trainieren und hatten nebenbei Spass. Danke euch beiden für das tolle Wochenende. Beno, dir wünsche ich weiterhin gute Besserung. Nach der Schulter-OP und dem Sturz auf dem Rennrad vor drei Wochen, verletzte er sich letzte Woche bei der Arbeit erneut. Das Pech scheint ihm regelrecht nach zu laufen. Aber wie wir Beno kennen, ist er hart im nehmen und wird auch das gut überstehen. Alles Gute!

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

lg Stefan

18. Mai 2013

Es ist bereits Mitte Mai. Die Zeit verstreicht im Eiltempo und die Rennen rücken immer näher. Bis zum Race acros the Alps sind's noch 35 Tage...

 

In den letzten Wochen war einiges los. Wie ich im Vorfeld kurz berichtete startete Stefan an der Berner Rundfahrt. Das Glück war an diesem Tag leider nicht auf seiner Seite. Nach Rennhälte, auf der zweiten von insgesamt drei Runden fing sich Stefan einen Plattfuss ein. Sehr schade, war er doch bis zu diesem Zeitpunkt gut im Rennen und konnte mit der Spitzengruppe mitfahren. Trotzdem es hätte schlimmer sein können. Schwamm drüber und nach vorne schauen...

 

Ebenfalls haben wir in den letzten Tagen die neue Rennbekleidung von Ueli Ammeter von sportequipment erhalten. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Ueli für die top Ausrüstung und die tolle Unterstzüzung bedanken.

 

Nun hoffe ich dass es ENDLICH etwas wärmer wird damit wir optimal trainieren können, denn in knapp fünf Wochen stehen wir in Nauders am Start.

 

Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende und schöne Pfingsten.

 

Ganz liebe Grüsse, Corinne

Briger Stadtlauf

Hallo miteinander,

 

Am gestrigen Samstag, startete Stefan zum ersten Mal am Briger Stadtlauf. Als Radrennfahrer und "gelegentlicher Läufer" legte er die 8.1 Kilometer in einer Zeit von 30 Minuten und 19 Sekunden zurück. Mit dieser Zeit erreichte Stefan in seiner Kategorie den guten dritten Rang. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation! Danken möchte Stefan, Mario als ehemaliger Rennläufer und Sieger des Briger Stadtlauf's (2006), für die guten Ratschläge vor dem Rennen. "Merci" auch den Betreuern und Fans am Strassenrand.

 

Es geht Schlag auf Schlag. Bereits am kommenden Samstag startet Stefan erstmals zusammen mit dem Vigorelli-Cycling-Team an der Berner Rundfahrt

.

 

Nun wünsche ich euch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche.

 

liebe Grüsse Corinne

7. April 2013

Hallo zusammen,

 

Es ist bereits April. Obwohl die Temperaturen nicht wie gewohnt, zu dieser Jahreszeit wärmer sind, trainieren wir auf der Strasse. Denn bereits in 11 Wochen sind wir in Nauders, am Start des RATA. Obwohl ich mir bei meiner ersten Teilnahme, 2012, so sicher war, dass es meine erste und letzte war, sieht fast ein Jahr nach diesem Extremradrennen alles ganz anders aus. Wir sind bereits in den Vorbereitungen für das härteste Eintagesrennen. Die Qualen sind schon lange vergessen was mir geblieben sind - unvergessliche Momente, tolle Erinnerungen. Auch in diesem Jahr stehen wir wieder zu zweit am Start. War es im letzten Jahr mein Papa so werden 2013 Stefan und ich gemeinsam am Race across the Alps starten.

 

In den vergangen Wochen und Monaten haben wir vor allem an der Grundkondition gearbeitet. Nun werden wir das Training umstellen - die Trainingseinheiten werden wieder etwas kürzer die Belastung dafür intensiver.

 

Gestern konnten wir in Winterthur die Rennräder für die kommende Saison abholen. Mit einem neuen Toprennrad von Vigorelli macht's natürlich doppelt "Spass" und steigert nochmals die Motivation. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Peter Fischer bedanken.

 

Nun hoffe ich, dass das Thermometer steigt damit wir baldmöglichst auf den Passstrassen trainieren können. Ich wünsche euch eine gute Zeit und einen schönen (warmen :) )Frühling.

 

Bis zum nächsten Mal, Corinne

12.März 2013 die ersten Strassenkilometer

Hallo zusammen,

 

am vergangenen Wochenende waren wir zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Rennrad. Wir fuhren das Rhonetal runter bis nach Sion und wieder zurück. Die ersten 100 Strassenkilometer sind somit zurück gelegt und der "Start" ist gemacht. Obwohl wir in diesem Jahr nicht auf Cran Canaria im Trainingslager waren fühle ich mich gut. Es macht Spass auf dem Rennrad und ich bin motiviert. Ab morgen werde ich mein Arbeitspensum wieder auf 80% reduzieren. Ich freue mich auf die kommenden Monate und auf viiiieeeele Trainingsstunden. Bis zum Start am Race across the Alps sind es noch rund 14 Wochen. Es gibt noch viel zu tun. Ich wünsche euch allen eine schönen Frühling.

 

bis bald, Corinne

18. Februar 2013 - BY STEFAN

Hallo zusammen,

 

Am Wochenende besuchten Corinne und ich die Familie Galati-Furrer in Zürich. Da ich den knapp drei Wochen alten Jack noch nicht gesehen habe freute ich mich sehr darüber. Parallel fand an diesem Wochenende das Meeting des Vigorelli Cycling Team‘s statt. Bei einem leckeren Abendessen in Winterthur, mit Anhang versteht sich, bei meinem Teamkollegen Mike und seiner Freundin Sarah war dies für mich eine gute Gelegenheit die Rennfahrer persönlich kennen zu lernen. Es war ein toller Anlass und ich freue mich über die neuen Bekanntschaften.

 

Der Rennradsponsor von Corinne, Peter Fischer, gründete in der letzten Saison das Vigorelli Cycling Team und hat mich angefragt ob ich Interesse habe Teil des Teams zu werden. Bestehend aus 18 Mitgliedern, darunter drei Amateure und fünfzehn Hobbyfahrer. Von Peter's Anfrage war ich überzeugt und so schloss ich mich Ende des letzten Jahres diesem Team an.

 

Da ich als einziger nicht aus der Region Winterthur/Zürich komme ist es für mich natürlich nicht möglich jede Woche eine gemeinsame Trainingsfahrt zu absolvieren. Bestimmt aber lässt es sich ab und zu einrichten, damit ich mit dem Team trainieren kann. Neben meinen beiden grossen Saisonzielen, dem RATA und der Tortour Challenge, werde ich in der kommenden Saison einige Rennen mit dem Team bestreiten.

 

Ich wünsche euch eine gute Woche, Stefan

 

10. Februar 2013

Hallo zämu,

 

Es ist bereits Februar und die Zeit vergeht im Nu. Eine Weile ist vergangen seit meinem letzten Eintrag. Ich habe das neue Jahr gut gestartet. Kurz nach dem Jahreswechsel verliessen Stefan, Marina, Tom und ich die Schweiz für zwei Wochen. In der Dominikanischen Republik haben wir uns nieder gelassen und die Zeit genossen. Vierzehn Tage Sonne, Strand und Meer. Doch ganz ohne Sport ging es natürlich weder auf dem Kreuzfahrtschiff noch in der Hotelanlage. Wir hatten ganz tolle Ferien- danke euch dreien. Nur schade, dass die Zeit so schnell verging und die Ferien für das Jahr 2013 bereits vorüber sind.

 

Nun sind wir wieder zurück im kalten Winter. Das Training verläuft nach Plan und für die kommende Saison bin ich zuversichtlich. Zurzeit absolviere ich die meisten Trainings zu Hause auf dem Ergometer und im Chris-Toppark in Visp - als Spinninginstruktorin.

 

Nun freue ich mich aber auf wärmere Temperaturen und besonders aufs Strassentraining. Ab Anfang März werde ich das Trainingspensum erhöhen und die Arbeit von 100% auf 80% reduzieren.

 

Ganz liebe Grüsse und einen guten Start in die neue Woche,

Corinne

 

 

Fotoalbum folgt!

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Beny Furrer, Extremradfahrer
Beny Furrer, Extremradfahrer

Race across America 2014