10.12.2012

Hallo zusammen

 

Bei uns ist tiefer Winter, die Rennräder sind im Keller und der Ergometer wird auf Touren gehalten J. Stefan und ich haben im November wieder das Training aufgenommen und bereiten uns gemeinsam auf die kommende Saison vor. Ich freue mich schon heute auf warme Temperaturen, auf das Rennrad – auf die Rennen...

 

Wir haben uns bereits für zwei Rennen entschieden. Stefan und ich werden am 21. Juni am Rata am Start stehen. Für mich ist es bereits das zweite Mal, für Stefan ist's Premiere. Im letzten Jahr starteten Papa und ich an diesem Extremradrennen. Wird wohl im 2013 meine Mama im Startfeld stehen J ?? Nein Spass bei Seite, für mich ist es natürlich etwas ganz Besonderes am selben Ultracyclingrennen teil zu nehmen wie Stefan. Ich freue mich schon heute auf's RATA.

 

Das zweite Rennen das bereits fest steht ist die Tortour Challenge. Hier haben wir uns aus verschiedenen Gründen für die kürzere Variante, nämlich 539 Kilometer, entschieden. Ganz unschuldig ist auch mein Papa nicht. Sollte die Genesung seiner rechten Schulter weiterhin gut verlaufen, startet mein Papa zur gleichen Zeit am RRA (Race around Austria). 2'200 Kilometer rund um Österreich. Natürlich wollen wir uns das nicht ganz entgehen lassen und nach der Totour Challenge nach Österreich reisen um Papa und sein Team zu unterstützen.

 

Ich freue mich schon heute auf den Sommer 2013, auf die Rennen und die unvergesslichen Momente...

 

Nun wünsche ich euch allen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Liebe & Gute fürs neue Jahr.

 

Corinne

 

Saisonabschlussparty 19. Oktober 2012

Hallo zusammen

 

Seit meinem letzten Eintrag sind bereits fast zwei Monate verstrichen. Ich habe in den vergangen Wochen nach Lust und Laune trainiert und mich von der vergangen Saison erholt. Mit dem Saisonabschlussfest vom letzten Freitag haben wir die Rennsaison 2012 nun definitiv abgeschlossen. Es war ein schönes Fest, mit unseren Betreuern und Helfern und einmal mehr bemerkten wir Rennradfahrer, dass nicht nur wir über Ausdauer verfügen. Nein auch unsere Betreuer haben diese :-) - Ausdauer.

 

Ich möchte meinem Papa und meiner Mama danke sagen. Für die schöne Präsentation die Papa für mich in den letzten Wochen vorbereitet hat und die mir unter die Haut ging... und meiner Mama, welche im Hintergrund vieles organisiert und erledigt hat.

 

Ein ganz grosser Dank geht an Helmut Prediger, an Marina und Tom und an meinen Freund Stefan. Viele Stunden haben Sie in der letzten Zeit investiert. Dank diesen vier Initianten besitze ich neu einen kleinen Shop. Ich hoffe, dass von Zeit zu Zeit ein neuer exklusiver Artikel hinzu kommt.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Betreuern, Helfern und Fans einen schönen Herbst und hoffe, dass wir in der kommenden Rennsaison wieder gemeinsam und erfolgreich unterwegs sind.

 

liebe Grüsse, Corinne

 

 

PS: Die exklusiven Shopartikel sind ab nächster Woche über meine Webseite erhältlich.

 

Danke...

Die Rennsaison 2012 ist vorbei. Das Race around the Alps, der Schweizer Radmarathon sowie die Tourtour waren harte aber unglaublich "tolle" Erlebnisse. Sie werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Am Ende der Saison möchten wir allen danken die uns unterstützt haben. Unseren Eltern, Familien und Betreuern – ohne euch wäre eine Teilnahme an diesen Extremradrennen erst gar nicht möglich. Auch allen Freunden und Fans - ohne euch würden solche Rennen nur halb so viel "Spass" machen.

 

Ein grosser Dank geht an die Sponsoren für die tolle Unterstützung während der vergangenen Saison!

 

Im 2013 geht es natürlich weiter :-) – mit welchen Rennen, werden wir in den nächsten Wochen entscheiden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder auf eure Unterstützung zählen dürfen.

 

 

Wir wünschen euch einen schöne Herbst, Corinne & Stefan

 

Rennbericht Tortour

Hallo ihr lieben Betreuer und Fans mit: ...Gettini - Onkla - Tantini - Basinä - Doktär und Freunda...


Die Tortour 2012 ist bereits Geschichte. Es war für mich das bisher längste aber wohl auch das härteste Langstreckenrennen - es war eine Tortour.

Ich hatte das aller beste Team an meiner Seite. Sie versuchten mir jeden Wunsch zu erfüllen. Sie unterstützen mich in den grössten Krisen, litten, weinten und freuten sich mit mir. Sie haben alles gegeben. Ich danke meinem Papa, meiner Mama, Stefan, Dani, Marina, Tömli, Larissa, Jonas, Elfriede und Wallburga von Herzen. Ihr wart einfach spitze.

 

Doch ich hatte auch die treusten Fans auf der Strecke und zu Hause an den Computern. Ich glaube, es hatte niemand eine so tolle Unterstützung. Wäre es nach ihnen gegangen hätte ich das Rennen gewinnen „müssen“. Die vielen lieben Gästebucheinträge haben mir die Tortour merklich erleichtert. Die Fans an der Strasse, haben mich meine Schmerzen oft vergessen lassen. Ich möchte jedem Einzelnen für die tolle Unterstützung danken….

 

Das Rennen startet am Freitagmorgen um 02:00 Uhr. Das Aufstehen machte mir nicht gross Mühe denn die Nervösität war gross. Ich durfte als Allererste auf die Rennstrecke. Da ich den Prolog am Donnerstagnachmittag für mich entscheiden konnte. Ich hatte ein gutes Gefühl auf dem Rad. Ich konnte das Tempo von Tatjana, welche mich rund 20 Kilometer nach dem Start einholte (30. Sek) gut mitgehen. Die ersten 170 Kilometer bis nach Chur, waren recht flach - leicht kupiert. Ab der Timestation in Chur ging’s dann hoch auf die Lenzerheide, gefolgt vom Albula- und dem Flüelapass. Die grosse Hitze machte mir doch etwas zu schaffen. Es war heiss in den Aufstiegen. Das trinken und „essen“ fiel mir sehr schwer und meistens war ich mit der Energieversorgung am Limit oder drunter. Es wurde bereits dunkel als ich den Aufstieg zum Gotthardpass unter die Räder nahm. Ich kam eigentlich recht gut voran. Die Abfahrt vom Gotthardpass musste ich dann ohne das Betreuerteam bewältigen, eine gefährliche Sache, denn es war bereits dunkel. Immer wieder gab es kurze Abschnitte mit Pavésteinen und hier fielen mir manchmal fast die Arme ab. Man musste in kurzer Zeit mit dem Tempo ganz runter wollte man doch keinen Plattfuss einfangen. Unten angekommen ging es bereits wieder in den nächsten Aufstieg. Nun wartete der Nufenenpass auf mich. Auch dieser musste ich die meiste Zeit alleine fahren. Das Betreuerteam durfte nicht wie üblich, hinter mir her fahren. Weshalb, Warum, ich kann es mir nicht erklären. Der Nufenenpass zog sich so richtig in die Länge. Meine Beine waren doch schon etwas müde und der Schlaf machte sich bemerkbar. Wir waren dann alle froh, als wir das Dach der Tour erreichten.

 

Nun waren wir im Wallis angekommen und ich freute mich natürlich sehr auf die Timestation in Brig. Als wir in Naters durch fuhren machte ich mir schon so meine Gedanken. Denn mein Bett war rund 100 Meter (Luftlinie) entfernt. Doch diese Gedanken waren schon bald verstrichen denn in Brig warteten meine Freunde, Verwandte und Bekannte auf mich. Mein Onkel war der Boss der Timestation. Ich freute mich schon lange auf diesen Ort und zum ersten Mal seit 24 Stunden haben wir uns etwas Zeit gelassen. Ich habe mich in Brig mit den Leuten unterhalten und die Kleider gewechselt. Mein Onkel hat mir kurz die Füsse gekühlt und mir zugesprochen. Ich freute mich sehr dass so viele Leute um diese Zeit da waren und eigentlich wäre ich am liebsten noch ein paar Stunden an diesem Ort geblieben. Herzlichen Dank an euch alle!! Trix Zgraggen war in der Zwischenzeit auch an der Timestation in Brig angekommen und fuhr auch gleich wieder weiter. Nun lag ich auf dem 3. Platz. Es erfolgte noch der Teamwechsel und dann ging’s weiter Richtung Montreux. Das neue frische Team motivierte mich und wir waren zwischen Brig und Sitten schnell unterwegs. Kurz vor Aigle brach der neue Tag an und mit ihm meine wohl grösste Krise. Ich war langsam unterwegs und konnte kaum im Lenker fahren. Ich hatte mit dem Schlaf zu kämpfen und mir fehlte einfach die Kraft und die Energie.

 

Die vergangen 30 Stunden in denen ich mich meistens zu wenig verpflegte gingen nicht spurlos an mir vorbei. Mein Papa, welcher zu dieser Zeit nicht im Betreuerteam sass, stand am Strassenrad und forderte mich auf auszustellen. Wir beschlossen eine grössere Pause zu machen. Ich begab mich ins Fahrzeug und versuchte mich ein wenig zu erholen. Ich machte mir schon meine Gedanken denn es war noch weit bis ins Ziel. Dass ich die beiden Frauen vor mir nicht mehr einholen konnte war mir klar. Doch nun war mein Ziel das Rennen durch zu fahren und nicht aufzugeben. NEVER GIVE UP... Nach rund einer Stunde setzte ich mich wieder auf mein Rad und strampelte weiter. Nach Montreux ging es wieder bergauf. Ich fühlte mich wieder etwas besser. Es wurde heiss, sehr heiss. Immer wieder hat mir mein Papa über Funk mitgeteilt dass ich doch bitte mehr Essen und Trinken soll. Aber ich konnte einfach nicht, mehr ging nicht rein und runter :-( . Mir war bewusst, dass ich viel zu wenig Energie aufnahm, aber in meinem Hals steckte ein Knoten. Je länger das Rennen dauerte je mehr Mühe hatte ich mit der Verpflegung. Wir waren bereits seit mehr als 35 Stunden unterwegs. Die steilen Rampen im Balsthal hatten es in sich. Mein Getti, meine Cousine, meine Tantini und Freunde haben mich hier so toll unterstützt – herzlichen Dank!!

 

Um 20:30 erreichten wir die letzte Timestation. Ein Marshall (offizieller Töfffahrer) meinte hier: "Nun kannst du es bis ins Ziel rollen lassen…" Doch dem war nicht so. Die letzte Etappe hatte es wirklich in sich. Sie wollte nicht enden. Es ging immer wieder hoch und runter. Mit nur einem Ziel vor Augen versuchte ich so gut es noch ging weiter zu strampeln.

 

Endlich... !!! Nach einem Tag, 23 Stunden und 26 Minuten erreichten wir das Ziel in Schaffhausen und mit dem Lied – an Tagen wie diesen durfte ich in die IWC Arena einfahren. Ich hatte Gänsehaut, mein Herz raste und Tränen liefen mir über die Wangen. Ich war so froh hatten wir das Ziel erreicht. Ich war so glücklich zusammen mit meinem Team und meinen Fans in der IWC Arena zu stehen und die Tortour 2012 zu als Finisherin zu beenden.

 

Herzliche Gratulation an die drei Frauen Tatjana, Trix und Isabelle, welche alle die Tortour gefinisht haben!!

 

Bis zum nächsten Mal, Corinne

 

16.08.2012

Liebe Fans

Ich bin der letzte der noch wach ist. Corrine unsere Prologsiegerin schläft seit einer Stunde. Habe kurz mal nachgeschaut sie schläft wirklich. Auftrag erfüllt. Habe ein super Team zur Seite. Wir sind alle top motiviert und freuen uns auf den Startschuss der Tortour 2012 morgens um 02.00 Uhr.
Allen denen Corinne nicht mehr zurück schreiben konnte, möchte ich in ihrem Namem und im Namen des gesamten Teams ganz herzlich danken.
Macht bitte weiter so. Mit eurer Unterstützung fährt Corinne leichter den weiten Weg.
Ihr seid eine riesen Stütze. Danke.
Von nun an verweise ich euch auf die Seite von Uli Ametter der den Live Tiker aktualisiert.

 

Guten Morgen ihr Lieben zu Hause

Ich liege hier im Hotelzimmer im Bett und versuche mich, (so gut es geht) noch ein wenig zu entspannen. Mein Team ist bereits seit einigen Stunden auf und unterwegs um die obligaten Aufgaben zu erledigen. Das Fahrzeug samt meinen Rennrädern müssen zur Inspektion, Einkäufe müssen noch gemacht werden und es gibt natürlich noch die einen und anderen kleinen Arbeiten zu verrichten. Um 13:00 fahren wir alle gemeinsam ans Briefing. Hier werden die letzten wichtigen Informationen vermittelt und bereits um 16:00 Uhr erfolgt der Start zum Prolog. Ich hoffe natürlich, dass ihr mir alle die Daumen drückt. Nach dem Prolog, welcher die genau Rennzeit festlegt, werden wir noch kurz bei der Pasta Party vorbei schauen und anschliessen geht's zurück ins Hotel. Ich hoffe, dass ich heute Abend, so früh wie möglich den Schlaf finde. Bestimmt wird mir / uns dies nicht einfach fallen, denn die Anspannung ist gross. Bereits um 01:00 ist Tagwache!! Dann geht's nur noch wenige Augenblicke bis der Startschuss erfolgt.

 

Danke für eure lieben Wünsche...

 

Ich schicken euch liebe Grüsse aus Neuhausen und wir melden uns wieder.

Corinne und Team

 

15.8.2012 Hallo zur späten Stunde!

Hallo zur späten Stunde!

Corinne hat heute um ca. 13.00 Uhr das Hotelzimmer in Neuhausen bezogen. Um 15.30 Uhr ging Sie mit Stefan ins Freiluftbad. Es war für sie eine erwünschte Abwechslung. Sie konnte den Nachmittag so richtig genießen.

Um 18.30 Uhr holten Dani und ich die Wasserraten ab. Sie waren sichtlich begeistert von der wohltuenden Abwechslung. Um 19.00 Uhr gabs Spagetti a Discretion.

Anschliessend gab es einen kleinen Schlummertrunk und redeten noch lange über das bevorstehende Rennen.
Um 22.30 Uhr war Zimmerverlesen und Nachtruhe. Zehn Minuten später war alles am schlafen. Dem Stefan habe ich absolutes Schnarchverbot erteilt. Im Moment hält er sich daran.

So nun gehe auch ich mit meinem Schatzjiboni unter die Decke. Hoffe, dass auch ich ein paar Stunden schlafen kann. Die OP schmerzt mich in der Nacht noch gewaltig. Kann im Moment nicht viel dagegen tun. Abwarten und hoffen das es von Tag zu Tag besser wird.

Gute Nacht mit liebem Gruss, Beny

 

1. August

* Happy Birthday SCHWEIZ Happy Birthday PAPA *

 

 

Gestern erlebten wir einen schönen 1. August. Früh morgens starteten wir unser Training. Kurz vor der Mittagszeit kam dann unser Besuch zum Brunch und nach einem gemütlichen, lustigen Nachmittag gab's dann noch Grillade. Gemeinsam haben wir einen schönen Tag erlebt.

 

 

Bis zum Start der Tortour sind es noch 14 Tage. Die Vorbereitungen sind am laufen, denn viel Zeit bleibt uns nun nicht mehr übrig. Ich fühle mich gut, die Form stimmt mein Team und ich sind motiviert und wir freuen uns auf das bevorstehende Rennen.

 

Bis ganz bald, Corinne

 

18. Juli 2012 280 Kilometer

Hallo zusammen

 

Gestern hatte ich frei. Ich nützte den schönen Tag und entschied mich für ein langes Ausdauertraining auf der Tortourstrecke. Um 09:00 Uhr startete ich von zu Hause und fuhr das Rhonetal runter. In Martinach machte ich einen kurzen Halt und verpflegte mich. Weiter ging's dann zum Genfersee und hoch nach Bloney. Hier drehte ich um, 140 Kilometer waren's bis hier. Auf dem Heimweg in Villeneuve stieg ich nochmals kurz vom Rad und dann ging's schnurgerade nach Hause. Um etwas vor acht Uhr war ich dann wieder daheim. Es war ein schöner Tag und wenn ich mich richtig erinnere war dies wohl die längste Trainingsstrecke welche ich je alleine gefahren bin.

 

liebe Grüsse, Coinne

 


17. Juli 2012 Besichtigung Tortour 2. Teil / Brig - Schaffhausen

Hinter uns ist eine etwas hektische Zeit. RATA, Radmarathon, OP von Papa, viel war in der letzten Zeit los... Nun wird es wohl wieder, für kurze Zeit, etwas ruhiger.

In 3.5 Wochen starte ich und mein Team an der TORTOUR. 1'000 Kilometer und 15'000 Höhenmeter warten auf uns. In der Zwischenzeit habe ich mich vom RATA gut erholt. Habe ich mir nach diesem harten Rennen doch ein paar Tage Ruhe und Erholung gegönnt. Doch nun bin ich wieder fleissig... Denn schon bald geht es wieder los, der Countdown läuft.

 

Am Wochenende haben Stefan, Marina, Tom und ich den zweiten Teil der TORTOUR besichtigt. Wir starteten unsere Tour am Samstagmittag in Naters unser Ziel war Schaffhausen. In Frick übernachteten wir in einem gemütlichen :-)) Hotel und am nächsten Tag setzten wir unsere Reise nach Schaffhausen fort. Unser Navigationssystem für das Rennen funktioniert eiwandtfrei, darüber bin ich sehr beruhigt. Gemeinsam schauten wir uns am Sonntagnachmittag noch den Reihnfall in Neuhausen an. Sehr eindrücklich dieses Plätzchen. Am Reihnfall wird am 16. August der Prolog der TORTOUR stattfinden. (Der Prolog von einem Kilometer - ein "Mukenfurz" :- ) für die Teilnehmer der TORTOUR, wie die Zeitschrift "Fit for Life" schreibt) Dieser Prolog entscheidet über die jeweilige Startposition.

 

Auf der Heimreise, machten wir in Zürich noch einen Zwischenstopp. Laura, meine Freundin, startete am Ironmann Zürich. So weilten wir am Sonntagnachmittag etwa drei Stunden am Zürichsee und feuerten Laura immer wieder an. Sie machte ein tolles Rennen und wir freuten uns alle mit ihr. Bravo Laura!

 

Es war ein schönes Wochenende. Die meiste Zeit verbrachten wir im Auto, dennoch waren es zwei interessante und lustige Tage. Danke Tömli, Marina und Stefan.

 

Rennbericht Schweizer Radmarathon / 7. Rang

Ich möchte euch noch kurz meinen Rennverlauf schildern. Der Start erfolgte am Freitagmittag, 12:27, in Ittigen bei Bern. Das Thermometer zeigte bereits 34 Grad! Motiviert und zuversichtlich startete ich zur 720 Kilometerschlaufe. Ich fühlte mich sehr gut. Kilometer um Kilometer legte ich zurück und schon bald konnte ich einige vor mir gestarteten Kontrahenten einholen. Schade, haben wir uns nach 4 Stunden etwas verfahren und so verlor ich die eine oder andere Minute. Nach etwa 160 Kilometer erreichten wir den Schwarzwald. 10 Stunden sass ich bereits auf dem Rad und ich fühlte mich noch gut. Die Nacht brach ein doch der erwartete Temperaturabsturz blieb leider aus. Das Thermometer sank in der Nacht nie unter 22 Grad. Ohne grössere Probleme oder Schlafkrisen verstrich die Nacht und ich freute mich als es wieder hell und Tag wurde. Immer wieder erhielt ich Applaus von meinem Team und von Zuschauern auf der Rennstrecke. Auch Gästebucheinträge wurden mir über das Megaphon vorgelesen. Dies hat mich sehr gefreut und zusätzlich motiviert. Bei Kilometer 500 erlitt ich plötzlich Magenkrämpfe welche mich mehr und mehr belasteten. Ich versuchte meinen Magen vorerst zu schonen und verpflegte mich hauptsächlich von Wasser und Bananen. Die Krämpfe liessen erst ein wenig nach, als ich vom Rad stieg und einen "Toilettengang" einlegen musste. Nach einer kurzen Rast ging es weiter, Kopf hoch, denn ich wollte das Rennen zu Ende fahren. Dann ging's wieder recht gut vorwärts. Mit Kilometer 606 passierten wir das Start-Zielgelände bei Ittigen. Von hier aus, mussten wir noch eine Schlaufe von 110 Kilometer zurück legen. Nochmals vier Stunden ging unsere "Reise" weiter. Rund 60 Kilometer vor dem Ziel stand plötzlich German mit seinem Rad am Strassenrad. Zuerst etwas irritiert doch sehr erfreut über diesen "Besuch" fuhren wir gemeinsam die Jassalp hoch. Übers Megaphon wurde ich von meinem Bruder informiert, dass unsere Eltern im Ziel auf uns warten. Über diese erfreuliche Nachricht konnte ich noch ein wenig Tempo zulegen ;-). Erschöpft und überglück erreichten wir das Ziel in 24 Stunden und 45 Minuten. Gemeinsam fielen wir uns in die Arme und freuten uns über das gelungene Rennen. Es war für mich erst das 2. Langstreckenrennen und ich habe wieder dazu gelernt. In meinem Betreuerteam hatte ich sehr gute und erfahren Leute. Beno, mein Schwiegerpapa, welcher die Extremradszene durch und durch kennt gab mir immer wieder Ratschläge. Dies gab mir natürlich eine grosse Sicherheit. Corinne die selber weiss um was es geht und was es braucht. Ohne Corinne könnte ich mir nicht vorstellen ein solches Langstreckenrennen zu bestreiten. Die nicht zu ersetzende Rosmarie, dich mich mit ihrer langjährigen Erfahrung als Verpflegerin, begleitete. Mein Bruder Daniel, es war sein erstes Extremradrennen und wird bestimmt nicht das letzte sein. Als Navigator leistete er ganze Arbeit. Ein grosses BRAVO an mein ganzes Team und einen noch grösseren Dank... Ebenfalls bedanke ich mich bei allen, die mich vor, während und auch nach dem Rennen unterstützten. Seien es SMS, Telefonate oder Gästebucheinträge.

 

Herzlichen Dank an euch alle!! liebe Grüsse Stefan

 

28. Juni 2012 Morgen ist es soweit - Start Schweizer Radmarathon

Hallo zusamnen

 

 

Es geht gnadenlos weiter :-). Morgen ab 11:00 Uhr erfolgt der Start des Schweizer Radmarathons. Letztes Jahr betreute mich Stefan an diesem Rennen. Morgen steht er nun selber am Start. 720 Kilometer und 4'985 Höhenmeter muss er bewältigen. Stefan ist gut in Form, motiviert und "freut" sich auf das bevorstehende Rennen. Es ist sein zweites Rennen überhaupt!! Sein Team bestehend aus meiner Mama, meinem Papa, Stefans Bruder Daniel und mir werden Stefan auf der 720 Kilometer Strecke betreuen. Also da kann doch nicht schief gehen :-). Wir werden euch hier zu Hause via Liveticker immer über den aktuellen Stand des Rennens informieren. Ebenfalls "richten" ein Gästebuch ein. Stefan wird sich bestimmt sehr freuen, wenn er unterwegs von euch etwas zu hören bekommt. Danke schon heute für die Unterstützung. Ich werde mich vor dem Start, noch einmal bei euch melden.

 

sportliche ;-) Grüsse, Corinne

 

DANKESCHÖN...

Eigentlich hätte ich mich schon viel früher bei euch melden wollen. Aber ich war ganz einfach zu müde. Seit der Zieleinfahrt sind doch schon einige Stunden, bereits mehr als 2 Tage vergangen, doch noch immer ist mir die kleinste "Anstrengung" zu gross.

 

Manchmal fehlen einem die Worte. Und so ist es mir unterwegs oftmals ergangen. Wenn meine lieben Betreuer übers Megaphon Gästebucheinträge von euch gelesen haben, freute ich mich über jeden Einzelnen riesig. Es war schön zu spüren dass ihr hier zu Hause das Rennen mit verfolgt und in Gedanken sehr oft bei mir wart - besonders zu jenem Zeitpunkt als ich besonders müde war. Ihr habt mir das ganze erleichtert... ! DANKE - DANKE euch allen, ihr wart einfach super !!

 

Ein grosser Dank geht auch an meine Familie, welche mich immer unterstützt. Sei es mein Papa, welcher die Trainingspläne zusammen stellt, zusammen mit uns trainiert, der mir immer wieder Tipp's gibt. Meine Mama welche im Vorfeld vieles erledigt und die an den Rennen kaum zu ersetzten ist. Danke auch an Elfriede, sie hat meinen Papa, wie immer ganz toll betreut - einfach super. Auch Larissa war im Einsatz und war zusammen mit Marina für den Liveticker zuständig - Dankeschön!

 

Ein riesengrosser Dank geht an mein Team. Marina, Tom und Stefan ihr wart einfach grossartig!!! Ich hatte oftmals das Gefühl, als wären wir schon an vielen Rennen gemeinsam unterwegs. So gut hat alles geklappt. Kein einziges Mal haben wir uns verfahren, hat etwas mit der Verpflegung oder dem Kleiderwechsel nicht geklappt. Einfach genial. Sie fanden für alles Zeit und überliesen nichts dem Zufall. So konnte ich das eine oder andere Mal auf der Strasse lesen: Forza Corinne & Beny oder vom Aufstieg zum Flüela wurden Plakate schon ein Tag früher platziert - " Corinne, Beny wir sind stolz auf euch. An alles und an noch viel mehr haben sie gedacht. Wenn's bei mir mal nicht ganz so "rund" lief, fanden sie die richtigen Worte und so überstanden wir gemeinsam die eine oder andere Krise und erreichten Nauders nach 27 Stunden und 3 Minuten, müde aber überglücklich. Danke ihr wart einfach super!!!

 

Rennbericht RATA

Am Freitag um 12:00 Uhr erfolgte der Start pünktlich in Nauders. Rund 30 Kilometer wurde das Feld neutralisiert, bis Prat. Von hier aus ging das Rennen dann so richtig los. Mein Papa und ich haben einen Fehler gemacht und die Gruppe kurz vor dem Reschenpass ziehen lassen. Wir waren der Meinung, dass es wie noch in den Jahren zuvor in Prat einen kurzen Stopp gibt. Somit sind wir mit einigen Minuten Verspätung in die Steigung des Stilfserjoch gefahren. Ich versuchte den Patzer zu vergessen und mich voll und ganz auf das Rennen zu konzentrieren. Meine Beine waren gut und somit konnte ich in dieser langen Steigung ein paar Männer ein- und überholen. Dann ging's runter nach Bormio und etwa 20 Minuten später stieg es wieder an Richtung Gaviapass. Auch über den Gaviapass kam ich relativ gut rüber. Auch wenn's ziemlich heiss, um die 30 Grad warm, war. Dann gab‘s eine lange Abfahrt Richtung Edolo. Hier schloss ich auf eine kleine Gruppe auf. Der Apricapass war gut zu fahren. Ich versuchte nicht zu viel Kraft zu verbrauchen, denn schon kurze Zeit später ging's über den gefürchteten Mortirolopass. Mein Team war immer in meiner Nähe unterstützten mich so gut sie konnten. Im Aufstieg zum Mortirolo fühlte ich mich das eine oder andere Mal nicht ganz so wohl. Es wurde mir ein wenig übel und ich machte mir schon ein wenig Sorgen. Oben angekommen stand mein Betreuerteam bereit. Der Stuhl :-) war aufgestellt, die Kleider und die Shakes zur Hand. Auf dem Weg nach Edolo machte ich mir Sorgen. Wie wird wohl mein Papa diese steile Abfahrt meistern... Langsam wurde es Nacht. Zum zweiten Mail innter wenigen Stunden passierten wir den Apricapass. Wir waren bereits seit fast 12 Stunden unterwegs und mein Rücken schmerzte mich. Der lange Berninapass schien kein Ende zu haben. Über das Megaphon wurde ich von meinem Betreuerteam angefeuert. Sie liessen aus meinem Gästebuch und so überstanden wir auch diesen Aufstieg. Froh war ich, als wir kurz nach Mitternacht den Pass überquerten. Ohne grosse Verzögerung, trank ich eine heisse Bouillon, zog mir warme Kleider an und gleich ging‘s weiter Richtung Pontresina. Die kühle Abfahrt vom Bernina machte mir etwas zu schaffen. Vor allem meine Knie schmerzten als wir unten ankamen. Zum ersten Mal konnte man sich etwas von den Bergen und Abfahrten erholen. Ausnahmsweise ging‘s mal ein paar Kilometer flach. In La Punt nahmen wir den nächsten Aufstieg in Angriff. Den Albulapass haben wir recht zügig hinter uns gebracht. Als wir die Passhöhe erreichten, fing es an zu Regnen :-( und zum x-Mal machte ich mir Gedanken, wies wohl meinem Papa und seinem Team ergeht. Im Schritttempo fuhren wir die kühle, nasse Abfahrt nach Tiefencastel durch Regen, dichter Nebel und Nässe. Als es aufhörte zu Regnen, wechselte ich die Kleider. Alles war durchnässt und ich war froh ging's gleich wieder bergauf. Hat‘s mich doch ziemlich gefroren in dieser Abfahrt. Als wir in Davos ankamen, waren die Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt und es blies ein heftiger Nordwind. Hier musste ich mir zwei Jacken überziehen. Unser nächstes Ziel war der Flüelapass. Hier erlebte ich wohl meine grösste Krise. Ich hatte kalt, meine Beine, der Rücken, mein A... alles schmerzte mir und ich war ziemlich kaputt. So war ich dann froh und erleichtert als ich den Flüelapass erreichte und mein tolles Team mich oben empfing. Hier stieg ich für kurze Zeit ins Begleitfahrzeug wo mich meine Betreuer "pflegten" und mir zu sprachen. Kurze Zeit später fuhren wir wieder weiter. Runter nach Susch und weiter Richtung Zernez. Als nächstes nahmen wir den Ofenpass unter die Räder. Hier lief es mir wieder super. Ich hatte wieder gute Beine. Nach dem Erreichen der Passhöhe ging‘s rasant bergab Richtung St. Maria. Drei Pässe hatten wir noch vor uns. Es war mittlerweile etwa halb elf als wir den Umbrailpass in Angriff nahmen. Nach etwa 2 Stunden erreichten wir zum zweiten Mal, innert 24 Stunden, den höchsten Punkt des Rennens, das Stilfserjoch auf 2'757 Meter über Meer. Die erste Hälfte dieser Steigung lief mir super doch im zweiten Abschnitt musste ich das Tempo wieder etwas reduzieren. War doch das Ziel noch nicht ganz in Reichweite und mit dem Reschenpass zum Schluss musste ich noch etwas Kraft sparen...

Nun war's nicht mehr ganz so weit und die Vorfreude über eine baldige Zieleinfahrt von meinem Team und mir war gross. Musik erklang wieder übers Megaphon. "Super Corinne" wir sind stolz auf dich, bald haben wir es geschafft"!! Ich hatte Gänsehaut und ab und zu musste ich mir eine kleine Freudenträne abwischen. Es war so toll nach 27 Stunden und 3 Minuten die Ortstafel in Nauders wieder zu sehen und dann rechts in's Ziel einzubiegen... Müde aber überglücklich fielen wir uns in die Arme...

 

Noch 25 Stunden bis zum Start

Nun melden wir uns aus Nauders. Wir sind gestern nach Mittag von zu Hause losgefahren und gegen 21:00 Uhr in Nauders eingetroffen. Auf unserer Reise machten wir in Bern einen kurzen Stopp. Papa hatte einen Termin bei seinem Spezialarzt. Dieser hat ihm für eine Teilnahme am RATA grünes Licht gegeben. Falls die Schmerzen unterwegs also nicht zu gross sind, was wir natürlich alle sehr hoffen, kann Papa das RATA bestreiten. Die Diagnose betreffend seiner rechten Schulter ist jedoch nicht gut. Er muss in den nächsten Tagen operiert werden. Die Sehne ist abgerissen. Rund ein halbes Jahr wird es dauern bis diese Verletzung auskuriert sein wird. In den nächsten Wochen und Monaten ist Mama nicht nur der linke sondern auch der rechte Arm von Papa... :-(

 

So genug gejammert. In etwas weniger als 25 Stunden fällt der Startschuss. Ich bin nervös aber zuversichtlich. Die Wetterprognosen für den Freitag und Samstag stehen nicht schlecht. Eventuell wird uns kurz das eine oder andere Gewitter begleiten, aber so richtig schlimm wird's hoffentlich nicht (Vor zehn Jahren hats auf dem Stilfserjoch geschneit...!!). Nun werden wir im Verlaufe des Tages unsere Begleitefahrzeuge vorbereiten. Pünktlich zum Briefing, 19:00 treffen dann meine Betreuer ein. Ich freue mich sehr auf sie.

 

Papa und ich möchten uns für all die lieben Glückwünsche im Voraus bei euch bedanken. Es ist schön zu wissen, dass ihr in Gedanken bei uns seid. Dankeschön!

 

Wir werden während dem RATA einen Liveticker hochladen und in Abständen von 3-4 Stunden übers den Rennverlauf berichten.

 

Also bis ganz bald. Ich werde mich vor dem Start noch kurz bei euch melden.

Ganz liebe Grüsse aus Nauders, Corinne, Elfriede, Mama und Papa

 

... Noch vier Tage bis zum Start...

Hallo zusammen

 

Die Zeit rennt. In 96 Stunden erfolgt der Startschuss vom Rata. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren - bald kann es losgehen. Bereits am Mittwoch reisen Papa, sein Team und ich nach Nauders. Meine Betreuer, Stefan, Tom und Marina werden am Donnerstagabend ebenfalls bei uns eintreffen. Zusammen werden wir die noch verbleibenden Arbeiten erledigen und am Freitagmorgen um 12:00 Uhr kann es endlich losgehen. Ich freue mich riesig auf das bevorstehende Rennen, doch mein Respekt vor diesem "Wahnsinn" ist gross!!

 

Mein Papa hat sich in den vergangen Wochen eine Verletzung im Oberarm zugezogen. Momentan ist noch nicht sicher ob er das Rennen überhaupt antreten kann. Dies wäre natürlich aus verschiedenen Gründen sehr schade :-(. Aber wer Papa kennt, weiss, dass er nicht so schnell aufgeben wird... Hoffen wir also das Beste.

 

Wir werden euch während dem Rennen via Liveticker immer über den Rennverlauf informieren. Natürlich freue ich mich immer riesig, wenn ich von euch zu Hause etwas zu lesen und zu hören bekomme :-).

 

Ich wünsche euch einen schönen Tag und ich melde mich wieder.

 

Liebe Grüsse, Corinne

 

Das Team Furybeny

Mein Papa startet ebenfalls mit seinem Team am RATA. Anders als bei seiner letzen Teilnahme vor zehn Jahren, am härtesten Eintagesrennen der Welt, versucht er und sein Team dieses Jahr das Rennen eher auf uns ab zu stimmen. Geplant ist, das Papa und sein Team mehr oder weniger in unserer Nähe sind. In den Aufstiegen sollte dies kein Problem sein, ausser mein Papa mag mir nicht folgen :-). Spass bei Seite. Eher in den Abfahrten könnten wir uns, aufgrund Papa's "Behinderung", aus den Augen verlieren. Falls dies eintreffen sollte, würde ich natürlich mein Renen fortsetzen, wie wir es gemeinsem besprochen haben. Es ist nicht ganz einfach und auch kaum zu planen. Aber schön wär's natürlich allemal, wenn wir alle gemeinsam die Ziellinie in Nauders überqueren könnten ....

 

RATA - nicht um sonst das härteste Eintagesrennen der Welt...

Kurzfristig haben wir in der letzte Woche entschieden, über Pfingsten das Race around the Alps zu besichtigen. Am Samstagmorgen starteten Stefan, Papa und ich mit dem Auto und fuhren nach Davos. In Davos stiegen wir auf's Rad um. Flüela-, Ofen- und Umbrailpass und zum Schluss ging's noch auf Stilfserjoch. Zuoberst auf 2'757 M.ü.M. trafen wir meine Mama. Nun ging's gemeinsam runter auf Bormio wo wir die Nacht verbrachten. Am Sonntagmorgen fuhren wir über den Gavia, Aprica und zum Schluss über den MORTILORO!! Der Mortirolo ein unglaublich steiler Berg. Hat man das Pech einmal vom Rad ab zu steigen, scheint eine Weiterfahrt fast unmöglich :-). Am Sonntagabend logierten wir in Tirano ein schönes Städtchen an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Heute Morgen ging unsere Reise weiter über den langen Berninapass und zum Schluss noch über den Albulapass nach Davos. Ausser dem Reschenpass haben wir praktisch die gesamte Route gesehen. Es waren drei strenge aber tolle Tage.

 

Ein paar Fotos werde ich in den nächsten Tagen aufschalten.

 

Bis zum Start in Nauders sind's noch 25 Tage. Ich bin etwas erleichtert dass wir die Pässe abgefahren sind und "kennen", doch der Respekt vor dem RATA ist nochmals um einiges grösser geworden. Ich freue mich auf den 22. Juni aber ich bin überzeugt dass es brutal hart wird....

 

Ganz liebe Grüsse und bis bald, Corinne

 

8.Mai 2012 Pünktlich zum RATA, mein neuer Radsponsor Vigorelli

In der vergangenen Woche traf ich mich noch einmal mit Peter Fischer von Vigorelli. Zu meiner Freude übergab Peter mir das neue Rennrad. Es ist nicht nur optisch ein toller Anblick, nein, das Vigorelli-Rennrad lässt sich sehr gut fahren. In den letzten Tagen habe ich rund 700 Kilometer absolviert. Die Position stimmt, das Rad ist super.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich mit Peter Fischer bedanken. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und auf die bevorstehenden Rennen mit Vigorelli.

 

In fünf Wochen starte ich am härtesten Eintagesrennen der Welt. 600 Kilometer und 15'000 Höhenmeter sind zu bezwingen – in weniger als 32 Stunden. In den vergangenen elf Jahren haben dieses Ultrarennen nur gerade drei Frauen durchgestanden. Dies zeigt wohl die Härte dieses Unterfangens. Ich habe grossen Respekt aber ich bin zuversichtlich und "freue" mich.

 

Vor acht Jahren war ich als Betreuerin von meinem Papa am Race across the Alps dabei. Ich habe das Rennen als eines der härteren in Erinnerung aber es war ein einmaliges Erlebnis. Für die meisten Rennfahrer sind's doch die Steigungen welche Mühe bereiten und Kräfte abverlangen. Bei uns damals war das alles etwas anders. Die langen und zum Teil steilen Abfahrten waren für Papa beinahe strenger als die Aufstiege und verlangten von ihm und unserem Team alles ab.

Auch in diesem Jahr steht mein Papa am Start – er und sein Team werden aber oft in unserer Nähe sein und uns unterstützen. Seine Zeit und seine Rangierung hängen also auch ein wenig von mir ab J.

 

Noch verbleiben 35 Tage und es gibt noch das eine oder andere zu erledigen.

 

Das war's von meiner Seite. Ich wünsche euch eine gute Zeit und bis ganz bald, Corinne

 

14. April 2012

Endlich habe ich mir Zeit genommen um mich bei euch zu melden. Es ist schon wieder eine Weile her seit meinem letzten Bericht. Ich hab nicht etwa einen erholsamen Winterschlaf hinter mir :-). Nein ganz im Gegenteil, ich habe in den letzten Wochen gut trainiert und mich auf die bevorstehenden Rennen vorbereitet.

 

Heute, in zehn Wochen sind wir unterwegs, am härtesten Eintagesrennen - dem "RATA". Bei diesem Gedanken wird's mir ein bisschen mulmig. 600 Kilometer und 15'000 Höhenmeter müssen wir in der geforderten Zeit hinter uns bringen. Aufstiege, mit bis zu 22 Steigungsprozenten sind zu überqueren - es wird verdammt hart. Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange - denn die Zeit läuft...

 

Sobald die Temperaturen wieder steigen, werde ich die noch verbleibenden Trainings in den Bergen absolvieren. Ich fühle mich auf dem Rennrad wohl, die Form stimmt und ich bin sehr zuversichtlich.

 

Ich wünsche euch einen schöne Zeit und bis ganz bald, Corinne

 

Gran Canaria Januar 2012

Das Trainingslager auf der Insel Gran Canaria gehört bereits wieder der Vergangenheit an. In der ersten Woche trainierten wir bewusst ziemlich hart und so gab's das eine oder andere "interne" Rennen. Die Plätze sind klar verteilt :-). Wir haben gute Trainings absolviert und während den 14 Tagen 1'000 Kilometer und rund 20'000 Höhenmeter abgespult.

 

Mein "Getti" und mein "Tanti" haben zur selben Zeit Ferien auf Gran Canaria verbracht. Zusammen mit German erlebten wir zwei schöne Trainingstage auf dem Rennrad und alle zusammen den einen und anderen lustigen Abend.

 

In der zweiten Woche sah alles anders aus. Von zu Hause wurde Stefan über den Tod seines Opa's benachrichtigt. Von diesem Zeitpunkt an war die Stimmung getrübt. Das Training machte kaum mehr Spass. Ereignisse welche uns bis anhin beschäftigten verloren an Wichtigkeit. Doch gemeinsam versuchten wir die letzen Tage so "gut" es ging zu überbrücken. Trotz dieses traurigen Ereignisses trainierten wir weiter. Bestimmt nicht zuletzt um uns, aber vor allem Stefan, wenn's auch schwierig war, ein wenig abzulenken....

 

Für die bevorstehenden Rennen, vor allem für's RATA in Österreich waren diese zwei Wochen eine gute Vorbereitung. Nun sind wir wieder zu Hause und trainieren auf dem Ergometer. Zurzeit stehen, sofern es sich einrichten lässt, lange Trainings auf dem Programm. Mit einem Arbeitspensum von 100% ist dies aber nicht immer ganz einfach. Während den Frühling- und Sommermonaten arbeite ich in Zukunft 80%. Für mich eine tolle Sache welche ich zu schätzen und nützen weiss.

 

Stefan und ich haben nun mit einem gezielten Krafttraining im Christoppark in Visp gestartet. Krafttraining zählt zwar nicht gerade zu meiner "Lieblingsbeschäftigung", es gehört aber mitunter zur Vorbereitung für zwei ganz harte Rennen....

 

Das war's wieder von meiner Seite. Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit und bis bald,

Corinne

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Beny Furrer, Extremradfahrer
Beny Furrer, Extremradfahrer

Race across America 2014